Firmengeschichte
 
 


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01.07.1856
Der Sohn des Büchsenmachermeisters Johann Heinrich Gottlieb Anschütz, Julius Gottfried Anschütz gründete die Firma J.G. ANSCHÜTZ zur Fertigung von Flobert- und Taschenpistolen, Teschings, Schrotflinten und Lancaster-Terzerole in Zella-Mehlis, Thüringen.


Julius Gottfried Anschütz Marie Luise Anschütz Logo Germaniawaffenwerk in Zella-Mehlis
Das erste Warenzeichen
Das erste Warenzeichen der neu gegründeten Firma hatte einen runden Charakter. Das lag wahrscheinlich nur daran, dass Julius Gottfried Anschütz das „G“ seines zweiten Vornamens stark stilisierte, fast ein „C“ daraus machte und es dann mit den beiden anderen Initialen „J“ einem wiederum stilisierten „I“ und einem übergroßen „A“ verwob. Dieses Signet führte bald dazu, dass man das Germaniawaffenwerk in Zella-Mehlis meist kurz und prägnant „IGA“ nannte. Und Dieter Anschütz erzählt oft, dass ihn seine Schulkameraden und Jugendfreunde in Zella-Mehlis nur „IG“ riefen.
Die Wahl eines runden Firmenlogos hatte sicher auch einen praktischen Hintergrund. Da jede Waffe Herstellerstempel erhielt, bot sich natürlich diese klare Form an, die sogar auf einem kleinen Prägestempel gut aufgebracht werden konnte. Dieser Stempel ist auf vielen alten Waffen heute noch gut erkennbar.


Die Abbildung zeigt das wahrscheinlich älteste Modell. 1836 entwickelte Lefaucheux die Stiftfeuerpatrone. Die Waffe hatte ein sehr altes Verschlussmodell (T-Verschluss). Die Produktion dieser Pistole ist ab 1870/80 denkbar und wurde bis zum Ersten Weltkrieg aufrecht erhalten.

 
 



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